Werkstufenkonzept

Leitgedanke:

Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich."(Konfuzius)

Zielsetzung der als Berufsschulstufe organisierten Schulbesuchsjahre 9 bis 12 ist die Vorbereitung der jungen Erwachsenen auf den individuell möglichen Übergang in die Arbeit und Beruf.

Unterrichtsorganisation

Montag, Dienstag, Mittwoch:

  • Unterricht im Klassenverband (GU, Arbeitslehre, Werken, Hauswirtschaft, Sport, Religion) zusätzliche: täglich wiederkehrende Hausdienste (Wäsche, Papier, Besteck und Geschirr) und Busdienst
  • GU-Angebote zur Vorbereitung auf das Leben als Erwachsener aus den Bereichen: Persönlichkeit und soziale Beziehungen/ Mobilität/ Wohnen/ Arbeit und Beruf/ Öffentlichkeit/ Freizeit (in Anlehnung an: Bayrischen Lehrplan der Berufsschulstufe)

Donnerstag und Freitag:

  • klassenübergreifende Praxistage zur intensiven, individuellen Berufsorientierung und Berufsvorbereitung mit folgenden Arbeitsangeboten und Schülerfirmen: Free Worker, Erste Sahne, BBS-Werken, Baufüchse und Waschbären
  • die Praxistage dienen im Besonderen der Anbahnung/ Vertiefung von Schlüsselkompetenzen im Lernfeld "Arbeit und Beruf" wie Arbeitshaltungen, Arbeitsplanung, Teamfähigkeit, Maschinen- und Gerätekunde, Arbeitstechniken, Sicherheitsmaßnahmen und Hygienevorschriften
  • die Zuordnung der SchülerInnen zu den Praxisgruppen erfolgt nach den Grundsätzen der Selbstbestimmung (soweit möglich), aber auch nach Eignung, Belastbarkeit, Arbeitsverhalten und Sozialkompetenz

Praktika

  • für alle SchülerInnen verbindliches Blockpraktikum (mind. 1 Woche im 10. Schulbesuchsjahr, 2 Wochen ab dem 11. Schulbesuchsjahr) in den WfbMs bzw. Fafös Steckenstein, Altenkirchen, Flammersfeld bzw. je nach Motivation bzw. individueller Eignung und Mobilität in geeigneten Partnerbetrieben wie Seniorenzentrum, Förderkindergarten, Gärtnerei, Wäscherei, Getränkemarkt, Drogeriemarkt, Hotel, Autoservicebetrieb, Baumarkt (auch als Langzeitpraktikum im 12. Schuljahr)

Beratung/ Kooperation

  • ab dem 11. Schulbeschsjahr sog. ÜSB-Maßnahme (Übergang Schule-Beruf) durch den IFD der Caritas Betzdorf (Fr. Kappes) zur individuellen vertieften Berufsorientierung
  • Beratungsgespräche mit Eltern, Erziehungsberechtigten, gesetzlichen Betreuern ab dem 10. Schulbesuchsjahr: sog. Lebenswegplanung (gemeinsames Beschreiben von Perspektiven und Förderzielen hinsichtlich der Lebensbereiche Arbeiten und Wohnen)
  • Beratungsgespräche durch Herrn Josef Schmitz, Arbeitsagentur Neuwied: Erstgespräch mit allen Entlass-Schülern und individuelle Beratung für die Gestaltung Übergang Schule-Beruf/ Arbeit